Verged Mundaka

Die Sprachschicht zwischen Menschen und Maschinen.

Menschen sagen, was sie brauchen. Mundaka übersetzt es in das, was das Fachsystem verlangt, und bringt dessen Antwort zurück.

Verged Mundaka ist eine Sprachschicht zwischen Menschen und Maschinen. Wer eine Aufgabe hat, beschreibt sie in eigenen Worten. Mundaka ermittelt, was die Schnittstelle des Zielsystems verlangt, fragt nach, wo die Aufgabe unklar ist, und gibt die Antwort des Systems mit ihrer Grundlage zurück. Die Entscheidung bleibt beim Menschen.

Warum nutzen so wenige Menschen die digitalen Angebote, die Sie so gut gebaut haben?

Weil jede Oberfläche den Weg zum System vorgibt und keine bei dem beginnt, was Menschen wollen. Die Übersetzung dazwischen bleibt an ihnen hängen.

Kfz-Versicherung online

„Ich will mein Auto versichern.“

Der Tarifrechner verlangt

34 bis 45 Schritte bis zum Vertrag

Was es Sie kostet

Abschlüsse. Jeder Schritt ist eine Gelegenheit abzubrechen.

Messe

„Wer zeigt hier Cybersecurity?“

Die Plattform filtert nach

der Kategorie IT-Sicherheit

Was es Sie kostet

Kontakte. Wer die Messe besucht, geht, ohne den passenden Aussteller getroffen zu haben.

Förderprogramm

„Wir wollen unsere Fertigung digitalisieren.“

Das Programm prüft

KMU-Status, De-minimis-Lage, Fördergebiet

Was es Sie kostet

Nutzung. Die Förderung erreicht die Unternehmen nicht, für die sie gedacht ist.

In allen drei Fällen liegt die Antwort im System. Wer nicht dorthin gelangt, bricht ab oder fängt gar nicht erst an. Bessere Gestaltung ändert daran wenig. Die Anforderungen stammen aus Tarifen, Kategorien und Förderrichtlinien, und die bleiben.

Oft liegt die Last noch eine Ebene höher. Wer umzieht, meldet sich ab und wieder an, ändert den Personalausweis und beantragt einen Kitaplatz, jedes Mal in einem anderen System. Ein einziger Servicefall hinterlässt einen Anruf in der Telefonie, ein Ticket im Case Management und eine Buchung im führenden System. Auch hier übersetzt heute der Mensch.

Wie arbeitet Mundaka?

  1. Die Aufgabe aufnehmen.

    Die Eingabe kann ein Satz sein, eine Webadresse oder eine E-Mail-Adresse, formuliert in den Worten der Person, die fragt.

  2. Ermitteln, was das Zielsystem verlangt.

    Mundaka kennt Kategorien, Pflichtfelder und Ableitungsregeln des Zielsystems und leitet daraus ab, was dessen Schnittstelle braucht.

  3. Nachfragen, wo etwas unklar ist.

    Fehlt eine Angabe oder ist sie mehrdeutig, fragt Mundaka zurück, statt zu raten.

  4. Die Antwort mit Grundlage zurückgeben.

    Die Antwort kommt aus dem System selbst. Jeder abgeleitete Wert trägt Quelle und angewandte Regel, jeder Schritt wird protokolliert.

Was unterscheidet Mundaka von einem Chatbot?

Mundaka hat keine eigene Oberfläche. Das folgt aus der Kategorie. Menschen nutzen Mundaka in dem Assistenten, dem Chat oder der Website, die sie ohnehin haben, ohne neue App und ohne neues Konto. Die Organisation dahinter bindet Mundaka über MCP oder eine API in die Oberfläche ein, die sie bereits betreibt. Wo es keine API gibt, dockt Mundaka an die Weboberfläche an. Ein Chatbot kann als Frontend auf Mundaka aufsetzen. Mundaka selbst ist keiner.

Systeme anzubinden, ist heute keine Besonderheit mehr. Über das Model Context Protocol (MCP) und die MCP-Server, die Hersteller inzwischen veröffentlichen, ist das zur Infrastruktur geworden. Die Assistenten der Systemhersteller decken jeweils nur das eigene System ab.

Was Mundaka mitbringt, ist das Wissen, das zu einem bestimmten Zielsystem gehört: welche Kategorien es kennt, welche Felder es verlangt, nach welchen Regeln Werte abgeleitet werden und wann nachgefragt werden muss. Dieses Wissen steht in keinen Trainingsdaten. Mundaka arbeitet dort, wo ein System keinen eigenen Assistenten hat, und dort, wo eine Anfrage mehrere Systeme berührt.

Mundaka ändert kein Zielverfahren und trifft keine automatisierte Entscheidung.

Wo setzt Mundaka an?

Mundaka for Events

Beantwortet Fragen zu Ausstellern, Sessions und Produkten aus den Live-Daten der Eventplattform, direkt im Chat, den die Messe bereits betreibt.

Im Betrieb hinter dem Chat der Smart Country Convention seit August 2026.

Messeveranstalter
Zur Lösung →

Mundaka for Public Administration

Soll die Formalfelder, die ein Förderprogramm verlangt, aus dem ableiten, was Antragstellende über ihr Vorhaben wissen.

Förderprogramme kommen zuerst. Einreichung und Registeranbindung sind im Aufbau.

FördergeberE-Government-Anbieter
Zur Lösung →

Mundaka for Insurance

Gedacht für Abschluss und Schadenmeldung, die beiden Stellen, an denen die Kundschaft auf die Systeme eines Versicherers trifft.

Ziel sind digitale Abschluss- und Schadenstrecken, die zu Ende geführt statt abgebrochen werden.

VersichererVergleichsportale
Demnächst

Wie wird Mundaka eingeführt und abgerechnet?

Mundaka wird je Backend eingeführt. In der Einrichtung verbinden wir die Schicht mit dem Zielsystem und mit dem Frontend, das Anfragen stellt, und hinterlegen die Regeln der Domäne. Danach betreiben wir die Schicht.

Abgerechnet wird je Ergebnis, wo ein Systemereignis das Ergebnis belegt, sonst je Aufruf. Wer Mundaka in ein eigenes Produkt einbettet, erhält eine OEM-Lizenz. Nie abgerechnet wird ein Ergebnis, über das andere entscheiden, etwa eine bewilligte Förderung. Was als Ergebnis zählt, legt der Vertrag fest.

Worauf beruht Mundaka?

Mundaka beruht auf den Leitlinien von Verged für ethische KI. Die Schicht trifft keine automatisierte Entscheidung. Die Entscheidung liegt bei der Person, die fragt, oder bei der Stelle, die zuständig ist.

Erklärbarkeit hat bei Mundaka zwei Teile. Jeder abgeleitete Wert trägt seine Quelle und die angewandte Regel. Und wer eine Eingabe ändert, sieht, wie sich das auf das Ergebnis auswirkt. Wie diese Grundsätze in einer Domäne konkret aussehen, legen wir je Anwendung fest.

Häufige Fragen

Ist Mundaka ein Chatbot?

Nein. Ein Chatbot ist eine Oberfläche, über die Menschen fragen. Mundaka hat keine eigene Oberfläche. Die Schicht liegt darunter und übersetzt, was über einen Chatbot, ein Portal oder einen KI-Assistenten hereinkommt, in das, was das Zielsystem verlangt. Ein Chatbot kann als Frontend auf Mundaka aufsetzen.

Wie binden wir Mundaka in unsere eigene Software ein?

Über MCP oder eine API. Mundaka hat keine eigene Oberfläche. Die Sprachschicht arbeitet in der Oberfläche, die Sie bereits betreiben, sei es Ihr Portal, Ihre App oder Ihr Assistent. Was Mundaka mitbringt, ist das Fachwissen über das Zielsystem: welche Felder es erwartet, welche Regeln gelten und was zurückgefragt werden muss, bevor etwas abgeschickt wird.

Trifft Mundaka Entscheidungen?

Nein. Mundaka ermittelt, was ein System verlangt, und gibt die Antwort des Systems zurück. Die Entscheidung treffen die fragende Person oder die zuständige Stelle. Jeder abgeleitete Wert ist mit Quelle und Regel nachvollziehbar, und jeder Schritt wird protokolliert.

Welche Systeme kann Mundaka anbinden?

Systeme, deren Schnittstelle für Menschen starr oder komplex ist und die eine Live-Antwort liefern, also einen Datensatz oder ein Systemereignis statt eines Dokuments. Angebunden wird über eine API, wo es eine gibt, sonst über die Weboberfläche. Reicht ein Dokumentenindex für die Antwort, genügt ein Chatbot mit Wissensbasis.

Was unterscheidet Mundaka vom Assistenten einer Eventplattform?

Große Eventplattformen bringen eigene Assistenten mit, die über die Daten der eigenen Plattform antworten. Mundaka arbeitet dort, wo eine Plattform keinen eigenen Assistenten hat, und bei Fragen, die mehrere Systeme eines Veranstalters berühren: Eventplattform, Website, Ticketing und Hallenpläne.

Welches System verlangt von Ihren Kunden zu viel?

Beschreiben Sie uns das Zielsystem und die Fragen, die daran scheitern. Wir sagen Ihnen, ob Mundaka dort passt und was die Einrichtung umfasst.